Die Fassade von Kaminen und Kaminöfen besitzen – je nach Bauart – eine große oder weniger große Rolle auf das Raumheizvermögen. Wichtig ist dabei in erster Linie die Wärmeübertragung.
Wenn wir uns vor ein Feuer stellen, spüren wir unmittelbar die Wärme die vom Feuer ausgeht. Der Fachmann spricht hier von Strahlungswärme.
Kleiner Beweis: Nähren wir uns mit der Hand der Strahlenquelle, beispielsweise einer Kerzenflamme, nimmt die Strahlung bzw. Hitze zu. Entfernen wir uns von der Strahlenquelle bzw. der Flamme nimmt die Hitze zum Teil rapide ab.
Um ein effizienteres Heizvermögen als beim herkömmlich offenen Kamin zu erreichen, haben sich Ofenbauer eine spezielle Technik ausgedacht. Bekannt ist diese Methode bereits seit Jahrhunderten. Angewandt wird sie heutzutage auch von der herkömmlichen Heizung - Wärmeübertragung mittels der Raumluft. Das gleiche einfache Prinzip mit dem auch der bewährte Kachelofen schnell einen Raum mit behaglicher Wärme füllt.
Im Grunde genommen funktioniert das ganz einfach.
Zwischen der Kamin Verkleidung, in der Regel aus Naturstein mit guten Wärmespeichereigenschaften, wird Luft hindurchgeleitet. Dazu wird kalte Raumluft über unten liegende Öffnungen angesaugt und am Heizeinsatz vorbeigeleitet.
Am Heizeinsatz erwärmt sich die Luft steigt auf und tritt dann über oben liegende Luftöffnungen in den Raum wieder ein. Durch das Aufsteigen wird gleichzeitig eine Sogwirkung erzeugt, die für das Nachströmen frischer kalter Luft sorgt. Ein Kreislauf der sie ständig mit wonniger Wärme versorgt.
Kamine und Kaminöfen mit dieser Heiztechnik sind effiziente Zusatzheizungen und wenn sie nach DIN 18890 ausgezeichnet sind, sogar als Alleinheizung geeignet.
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