Archive for the 'Automobil' Category



Reifen - Tipps zu Ihrer Sicherheit I

Freitag 13 Mai 2011 @ 12:48 pm

Heutzutage gehören Reifen zu allgemeinen Gebrauchsgegenständen. Ob PKW, LKW, Motorrad oder Fahrrad, alle Fahrzeuge sind mit Pneus ausgestattet. Vielen Fahrern ist jedoch nicht bewusst, dass diese maßgeblich Ihre Sicherheit auf den Straßen beeinflussen. Inzwischen sind dies High-Tech-Produkte die durch verschiedene Eigenschaften wichtige Funktionen zu Ihrer Sicherheit übernehmen, sie sorgen für Fahrstabilität und einen ruhigen Geradeauslauf. Dabei müssen sie teilweise sehr hohe Kräfte sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung übertragen. Ein angenehmer Fahrkomfort wird durch  optimierte Federungs- und Dämpfungseigenschaften erzielt. Hier finden Sie wertvolle Tipps zum überprüfen, zum Schutz und der Verlängerung der Lebensdauer Ihrer Reifen.

Beschädigungen bei Autoreifen vorbeugen

Gerade beim Einparken kann es zu schwerwiegenden Beschädigungen des Reifens kommen. Auch wenn Sie über ein anderes Hindernis fahren sollten sie darauf achten dieses in einem möglichst stumpfen Winkel nahe 90° anzusteuern. Darauf wird jedoch oftmals nicht ausreichend geachtet, Schäden des Gummis wie Beulen, eingedrungene Fremdkörper oder Einschnitte sind die Folge. Somit ist eine regelmäßige äußerliche Sichtkontrolle unerlässlich.

Richtiger Luftdruck für Reifen

Von den Reifenherstellern werden Vorgaben für den jeweils richtigen Luftdruck herausgegeben. Dies sollten Sie genauestens beachten denn nur bei diesem Wert ist der optimale Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn sowie Haftung gewährleistet. Des Weiteren beeinflusst der Luftdruck maßgeblich die Abnutzung des Profils und die Fahreigenschaften was besonders auf die Stabilität des Fahrzeugs bei Kurvenfahrten Auswirkungen hat. Physikalisch gesehen erhöht sich die Reifentemperatur bei falschem Innendruck auf Grund größerer Verformungsarbeit. Es wird eine regelmäßige Reifendruckkontrolle, auch an Reserve- oder Notrad, im Abstand von zwei Wochen empfohlen. Vor dem Check sollten die Pneus nach der Fahrt längere Zeit herunterkühlen.

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Autoreifen oder die kleine Reifenkunde

Montag 3 Mai 2010 @ 8:27 pm

Ein Autoreifen besteht, aus vielen Teilen und die Herstellung ist ein aufwändiger Prozess. Natürlich bezieht sich das nur auf die Herstellung eines Neureifens. Bei einem runderneuerten Reifen wird üblicherweise nur die Lauffläche, beziehungsweise das bei der Produktion vorgeprägte Profil des Reifens, erneuert.

Besonderen Wert legt der Hersteller auf seine eigene Mischung des Gummis, aus welchem das Rohmaterial für den Autoreifen hergestellt wird. Da die richtigen Mischungsverhältnisse für die verschiedensten Anwendungsbereiche umfangreiches Hintergrundwissen und im Vorfeld viel Forschungsarbeit erfordern, sind sie ein bestens gehütetes Geheimnis. Jeder der großen Hersteller wie Dunlop, Goodyear, Michelin, Continental oder auch Toyo Tires hat seine unverwechselbare Mischung. Sie besteht zum Teil aus über 30 verschiedenen Gummisorten und speziellen Chemikalien, welche in den Labors der Reifenhersteller permanent weiterentwickelt werden.

Unter großem Druck und Hitze entsteht die fertig ausgearbeitete Gummimischung für den Autoreifen. Nach der Herstellung der Gummimischung spielt aber auch das Walzen eine zentrale Rolle bei der Produktion von Autoreifen.
Mehrfach, und von verschiedenen Walzen, wird die Gummimischung durcharbeitet um danach in Streifen geschnitten zu werden. Wichtig ist hierbei, dass für die Wandbereiche des Reifens eine andere Art von Gummi verwendet wird als beispielsweise für die Herstellung der Reifenkarkasse.

Nach weiteren Arbeitsschritten, in denen der Pneu seine Wulst sowie die meist zweilagige Verstärkerkorde erhält, kommt es zur Vereinigung des Reifens mit der Lauffläche. Hier entstehen auch die verschiedenen Reifenformate wie beispielsweise Winterreifen 185 55 r15. Die Verschmelzung des Autoreifens mit der Lauffläche geschieht durch das Vulkanisieren bei Temperaturen von weit über 100 °C.

Nach der Herstellung durchlaufen die Reifen aller großen Hersteller dann aufwändige Qualitätskontrollen. Sie stellen sicher, dass die Pneus keinerlei Qualitätsmängel sowie verborgene innere Mängel besitzen. Dies können im Gummi eingeschlossene Luftbläschen sein, welche zum Platzen des Reifens führen können. Andererseits sind Probleme bei der Vulkanisation und dem Einweben der festen Struktur des Stahlgürtels ausschlaggebend für ein Aussortieren der fehlerhaften Reifen. Zum Teil geschieht die Kontrolle durch Röntgen, welches einen tiefgehenden Blick in den Aufbau jedes einzelnen Reifens erlaubt.

Autor: admin - Webseite



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