Aachen

Aachen

Aachens Geschichte geht zurück bis ins erste Jahrhundert. Damals siedelten Kelten in Aachen. Nach der Eroberung durch die Römer wurde es, wegen seiner heißen (bis 74 °C) schwefelhaltigen Kochsalzquellen, zum Militärbad ausgebaut.

Der Name Aachen wurde im Jahre 765 erstmals schriftlich erwähnt. Die Stadt wurde unter Karl dem Großen ab 768 Mittelpunkt des Fränkischen Reiches. Im Jahre 769 wurde die Pfalz erstmals bezeugt, die Pfalzkapelle war von 936 bis 1531 Krönungsstätte der Römisch (»deutschen«) Könige. Im Jahr 1165 wurde Aachen mit großzügigen Privilegien ausgestattet, unter anderem das Markt- und Münzrecht und entwickelte sich schließlich zur Reichsstadt. Im Jahre 1794 wurde Aachen französisch, im Jahr 1815 preußisch. Das Bistum Aachen bestand von 1801-21 und wurde im Jahre 1930 als Suffraganbistum von Köln neu errichtet.

Der Kreis Aachen mit seinen 309 600 Einwohner liegt im Regierungs-Bezirk Köln in Nordrhein Westfalen und ist 547 Quadratkilometer groß. Die kreisfreie Stadt Aachen hat 256 500 Einwohner. International erlangte die Stadt Berühmtheit durch die Verleihung des Karlspreises.

Das beherrschende Bauwerk im Stadtbild ist der Aachener Dom (Münster), gebaut vom Baumeister Odo von Metz. Seinen Kern bildet die Pfalzkapelle, ein achteckiger Zentralbau (Oktogon) mit sechzehneckigem Umgang und Obergeschoss nach dem Vorbild byzantinischer Palastkirchen (um 800 geweiht).

Die Pfalzkapelle in Aachen gilt als bedeutendstes Denkmal Karolinger Baukunst. Sie ist Begräbnisstätte Karls des Großen und Kaiser Otto dem Dritten und besitzt den Status eines UNESCO-Weltkulturerbe.

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