Archive for Mai, 2011
In den ersten beiden Teilen haben wir Ihnen bereits einige zu beachtende Sicherheitshinweise in Bezug auf Fahrzeugreifen gegeben: Wie kann ich Beschädigungen vorbeugen? Welchen Luftdruck sollten meine Reifen haben? Was sollte ich in Hinblick auf die Profiltiefe beachten? Genauso wichtig ist die richtige Reifenlagerung. Sommer- und Winterreifen liegen innerhalb eines Jahres jeweils für mehrere Monate zur Lagerung zum Beispiel in Garagen oder auf Dachboden mehr oder weniger sachgerecht. Doch wie lagere ich meine Reifen richtig?
Hinweise zur sachgerechten Reifenlagerung
Für kommerzielle Reifenhändler gelten teilweise strenge Vorschriften in Bezug auf die Reifenlagerung da diese maßgeblich die Eigenschaften des Pneus und somit auch sein Fahrverhalten beeinflussen. Autofahrer sollten die demontierten Reifen vor dem “Einmotten” auf Schäden überprüfen und eventuelle Fremdgegenstände vorsichtig entfernen.
Generell gilt für die Lagerung:
- möglichst sauber und dunkel, trocken und belüftet
- bei Temperaturen unter 25° C
- vor Kontakt zu Treibstoffen wie Diesel und Benzin, zu Mineralölen oder Schmierfetten und Nässe schützen
- direkte Bestrahlung durch Sonnenlicht vermeiden
Sind die Reifen noch auf Felgen montiert so sollte der Luftdruck auf ungefähr 1 bar eingestellt werden. Sofern sie sich über längere Zeit an einem stehenden und unbewegten Fahrzeug befinden sollte es nach Möglichkeit aufgebockt werden. Ist dies nicht machbar ist es vorteilhaft das Fahrzeug zu entleeren um die Reifen zu entlasten und so eventuelle Verformungen zu vermeiden. Zudem können sie hierbei bis zu dem maximal zulässigen Luftdruck befüllt werden, den zugehörigen Wert finden Sie auf der Seitenwand. Zu beachten ist, dass der Fahr-Fülldruck davon abweicht. Vor Inbetriebnahme muss dieser wieder eingestellt und der Reifen auf Schäden untersucht werden. Empfehlenswert ist die zusätzliche Inspektion in einem Fachbetrieb.
Autor: admin - WebseiteDie Auswahl der für Ihr Fahrzeug passenden Reifen und der richtig eingestellte Luftdruck sorgen maßgeblich für die Sicherheit auf der Fahrt. Des Weiteren haben Sie großen Einfluss auf den Fahrkomfort Ihres Fahrzeuges. Im ersten Teil unserer Tipps zu Ihrer Sicherheit haben wir die Themen “Beschädigungen“ sowie “Luftdruck“ behandelt, doch dies sind nicht die einzigen Punkte die Sie beachten sollten. Im Folgenden gewinnen Sie einen Überblick über den Einfluss der Profiltiefe
Profiltiefe - Sommerreifen & Winterreifen
Gesetzliche Regelungen schreiben vor, dass montierte Reifen mindestens eine Profiltiefe von 1,6 mm aufweisen müssen. Andernfalls drohen Ihnen eine Geldbuße oder sogar Strafpunkte, zudem kann der Versicherungsschutz entfallen. Nicht nur deshalb sollten Sie darauf besonders achten. Aufschluss über die verbleibende Profiltiefe gibt Ihnen ein Abnutzungsindikator, der sogenannte TWI (Tread Wear Indicator). In den Längs-Profilrillen sind über den Umfang des Reifens Querstege verteilt: Bis zu der vorgeschriebenen Profiltiefe von 1,6 mm schließen diese bündig mit dem Profil ab. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie jedoch einen höheren Grenzwert einhalten: Für Sommerreifen empfehlen Reifenhersteller eine minimale Profiltiefe von 3 mm, bis zu diesem Wert wird ein gutes Bremsverhalten erzielt. Unterhalb dessen wächst zudem die Gefahr des Aquaplanings bei schlechten Witterungsverhältnissen.
Für Winterreifen gilt: Möglichst eine minimale Profiltiefe von 4 mm einhalten! Dies gewährleistet Ihnen maximale Sicherheit in der dunklen Jahreszeit. Die Straßenverhältnisse wechseln teilweise täglich von Trockenheit zu Nässe und von Eis zu Schnee. Bereits bei Temperaturen um 7° C sollten Sie Ihre Winterreifen aufziehen. Hier verhärtet sich das Gummi der Sommerreifen und sie verlieren Ihre positiven Fahreigenschaften.





