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Ein Autoreifen besteht, aus vielen Teilen und die Herstellung ist ein aufwändiger Prozess. Natürlich bezieht sich das nur auf die Herstellung eines Neureifens. Bei einem runderneuerten Reifen wird üblicherweise nur die Lauffläche, beziehungsweise das bei der Produktion vorgeprägte Profil des Reifens, erneuert.
Besonderen Wert legt der Hersteller auf seine eigene Mischung des Gummis, aus welchem das Rohmaterial für den Autoreifen hergestellt wird. Da die richtigen Mischungsverhältnisse für die verschiedensten Anwendungsbereiche umfangreiches Hintergrundwissen und im Vorfeld viel Forschungsarbeit erfordern, sind sie ein bestens gehütetes Geheimnis. Jeder der großen Hersteller wie Dunlop, Goodyear, Michelin, Continental oder auch Toyo Tires hat seine unverwechselbare Mischung. Sie besteht zum Teil aus über 30 verschiedenen Gummisorten und speziellen Chemikalien, welche in den Labors der Reifenhersteller permanent weiterentwickelt werden.
Unter großem Druck und Hitze entsteht die fertig ausgearbeitete Gummimischung für den Autoreifen. Nach der Herstellung der Gummimischung spielt aber auch das Walzen eine zentrale Rolle bei der Produktion von Autoreifen.
Mehrfach, und von verschiedenen Walzen, wird die Gummimischung durcharbeitet um danach in Streifen geschnitten zu werden. Wichtig ist hierbei, dass für die Wandbereiche des Reifens eine andere Art von Gummi verwendet wird als beispielsweise für die Herstellung der Reifenkarkasse.
Nach weiteren Arbeitsschritten, in denen der Pneu seine Wulst sowie die meist zweilagige Verstärkerkorde erhält, kommt es zur Vereinigung des Reifens mit der Lauffläche. Hier entstehen auch die verschiedenen Reifenformate wie beispielsweise Winterreifen 185 55 r15. Die Verschmelzung des Autoreifens mit der Lauffläche geschieht durch das Vulkanisieren bei Temperaturen von weit über 100 °C.
Nach der Herstellung durchlaufen die Reifen aller großen Hersteller dann aufwändige Qualitätskontrollen. Sie stellen sicher, dass die Pneus keinerlei Qualitätsmängel sowie verborgene innere Mängel besitzen. Dies können im Gummi eingeschlossene Luftbläschen sein, welche zum Platzen des Reifens führen können. Andererseits sind Probleme bei der Vulkanisation und dem Einweben der festen Struktur des Stahlgürtels ausschlaggebend für ein Aussortieren der fehlerhaften Reifen. Zum Teil geschieht die Kontrolle durch Röntgen, welches einen tiefgehenden Blick in den Aufbau jedes einzelnen Reifens erlaubt.
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