Archive for Dezember, 2008
Hierzulande findet man zahlreiche Unternehmenseigner, welche ihre eigene Firma verkaufen wollen oder die Begebenheit es nicht anders möglich macht. Tragischerweise ist es keinesfalls einfach, einen passenden Mann zu entdecken und um die Problemsuche voran zu treiben, findet man im world wide web eine grandiose Auswahl an sogenannten Unternehmensboersen. Auf diesen kann jeder, der über einen Firmenkauf sinnt, Informationen zu Unternehmen entdecken, welche in der näheren Umgebung angeboten werden. Zweifelsohne ist so eine Firmenboerse keinesfalls gebührenfrei, immens viele Anbieter wollen eine Beitragszahlung, wenn ein Geschäft funktioniert. Irgendwer, der eine schon bestehendes Unternehemen kaufen möchte, könnte sich auf diesen Unternehmensboersen hervorragend über offerierten Firmen im näheren Umfeld umtun, jedoch nicht überall findet man die angebotenen Unternehmen ohne eine vorherige Registrierung. Eine fabelhafte und prinzipiell gebührenfreie Option, sich nach einer Firma umzusehen, ist die Unternehmensboerse des Bundeministeriums für Technologie. Diese Plattform findet man unter der Adresse nexxt-change.org. Die Seite präsentiert sich sehr aufgeräumt und die angebotenen Unternehmen sind sehr vielgestaltig vorhanden. Die Suchfunktion ist sehr komfortabel und die Funde lassen sich nach vielen Merkmalen zusammenstellen. Außerdem sind die Anzeigen und das Anschauen der eingestellten Betriebe immer gebührenfrei. Verkäufer können ihren Betrieb über einen der mehr als siebenhundert Regionalpartnern anpreisen. Dabei ist es jedoch in einzelnen Fällen wahrscheinlich, dass für Spezialfeatures Beitragszahlungen verlangt werden. Diese Plattform sollten jedoch immer vorher angegeben werden. Selbstverständlich findet man bei dieser Firmenbörse nicht so eine gute Support wie bei den gewerblichen Plattformen. Die Unkosten für ein Angebot bei einer Börse mit Unkostenbeitrag variieren. Viele Börsen gestatten freilich eine gebührenfreie Recherche in den Angeboten, anderseits kostet ein Firmenprofil für ein Angebot zwischen hundert€ und 200€. Als Service überarbeiten die Homepagebetreiber ein Firmenprofil und bieten eine hervorragende Hilfe. Darüber hinaus bieten die Homepagebetreiber zumeist ebenso einen kompletten Service, inklusive einer Bewertung des Unternehmens und Hilfe bei den Verkaufsgesprächen. Für diese Hilfe sind jedoch zweifellos wieder höhere Gebühren zu entrichten. Prinzipiell ist es nicht wichtig, für welche Plattform man sich letztendlich entscheidet, der Verkäufer sollte achtgeben, dass der Käufer ebenso gut zum Unternehmen passt. Auch menschlich sollte es wenigstens zu einem gewissen Teil passend sein, denn dadurch lassen sich viele Streitigkeiten schon im Vorwege vermeiden und der komplette Verkaufsprozess kann deutlich glatter verlaufen.
Ralph Schuenemann
Ralph.Schuenemann@googlemail.com
Eine Unternehmensnachfolge zu bestimmen ist nicht immer einfach. Meistens kommt es zur Veräußerung des kompletten Unternehmens, weil der noch aktuelle Inhaber aus Altersgründen aus der Firma ausscheiden muss. In diesem Falle muss schon zeitig über eine gute Maßnahme nachgedacht werden, sodass dieser Unternehmenskauf ohne großen Aufwand verläuft. Am Anfang muss analysiert werden, welchen finanziellen Wert der Betrieb letztlich vorweisen kann. Dabei ist es oftmals nicht gut, einzig auf interne Maßnahmen zur Bestimmung des Unternehmenswertes zu setzen, da diese Ergebnisse häufig verzerrt werden. Besser ist es, einen nicht aus der Firma kommenden Finanzfachmann zu beauftragen, sodass der denkbare Erwerber bei dem Firmenverkauf nicht über den Tisch gezogen wird. Darüber hinaus muss der Betrieb wirtschaftlich rentabel produzieren, sodass letztlich ein Verkauf ausführbar wird. Arbeitet der Betrieb nicht wirtschaftlich rentabel, muss besser über eine simple Schließung nachgedacht werden. Arbeitet der Betrieb grundsätzlich rentabel, indess nur sehr gering, können zugeführte Finanzen helfen, um der Betrieb ökonomisch rentabler führen zu können. Beim Anbieten eines Betriebes muss zudem vorher genau besprochen werden, was für Kenntnisse der Inhaber in Spe mitbringen soll. Der alte Firmeninhaber sollte vorab einen Steckbrief erstellen, in dem er genau festlegt, was für Eignungen der Inhaber in Spe vorlegen können sollte. Auf diese Weise kann man Hindernisse bereits im Vorwege hervorragend angehen und es entstehen später keine Debatte über die Führung der Firma. Der alte Inhaber muss außerdem überlegen, was für rechtliche Hintergründe ein Verkauf zur Folge hat und ob es sinnvoll wäre, dem aktuellen Inhaber eine ändernde Anpassung der rechtlichen Form nahe zu legen. Wenn der Unternehmensverkauf ausgeführt werden soll, wäre es beinahe immer richtig, einen nicht aus der Firma kommenden Beirat zu beauftragen. Dieser Prüfer könnte punktuell prüfend in den Verlauf eingreifen und aufkommende Fragen beantworten, die beim Ablauf vorkommen. Besonders richtig ist ein Unternehmensbeirat, wenn der vorherige Eigner auch nach der gesetzlichen Veräußerung einen kleinen Firmenanteil und an der Mitbestimmung im Unternehmen nehmen will oder nicht gleich alle Kompetenzen auf den neuen Inhaber übereignet werden sollen. Das Prüforgan ist grundsätzlich frei wählbar, es bietet sich indess an, Personen aus dem nahestehenden sozialen Umfeld der Firma zu bestimmen. Das könnte beispielsweise der allg. Berater von Steuern, ein Angestellter einer Bank oder ebenso ein geprüfter Berater sein. Dieser Unternehmensberater ist indess vor allem eine geldabhängige Überlegung, kostengünstig sind diese Prüfer oftmals allerdings nicht.
Ralph Schuenemann
Ralph.Schuenemann@googlemail.com





