Archive for März, 2008



Gefährliches Klingeln

Dienstag 18 März 2008 @ 7:45 pm

Fast jeder hat schon einmal einen Werbespot einer der verschiedenen Klingeltonfirmen gesehen – meist wird aufdringlich für neue Töne für das Handy geworben. Keine Frage, diese Werbung zielt meist auf Jugendliche ab. Jugendliche, die meist „nur“ Prepaid Tarife zu ihrem Mobiltelefon haben, also Tarife, die über Prepaid Karten aufgeladen werden und keine Vertragsbindung haben.

Häufig suggeriert die Klingeltonwerbung, dass man durch Anwahl der angegebenen Nummer nur einen Klingelton erwirbt. Ganz abgesehen davon, dass selbst die Preise für nur einen Ton schon fernab von Gut und Böse liegen (vergleichbare vollwertige Musikstücke, die man z. B. bei iTunes oder Musicload erwerben kann, liegen preislich darunter) – meist kauft man nicht nur einen Klingelton, sondern schließt ein Abonnement ab.

Ein Hinweis darauf findet sich meist nur im Kleingedruckten – von dem der Rest des Werbespots aber auch geschickt ablenkt. Zwar wurde diese Gestaltung schon häufiger von Kunden und Verbraucherverbänden kritisiert, dennoch lässt sich dieses Verhalten auch heute noch vorfinden.

Was hat all dies nun mit Prepaid Handys zu tun? Nun, sollte aus Versehen oder auch auf eigenen Wunsch hin ein solches Klingelton Abo zu Stande kommen, bekommt der Konsument jeden Monat eine bestimmte Anzahl Klingeltöne zum Download freigeschaltet. Dafür wird eine monatliche Gebühr erhoben und bei einem Prepaid Tarif direkt vom Guthabenkonto abgebucht. So weit, so gewöhnlich.

Was aber nun, wenn das Guthaben nicht für die monatliche Rate ausreicht? Erhält der Handykunde nun eine Mahnung? Das wäre wünschenswert, um volle Kostenkontrolle zu haben. Die Anbieter sparen sich aber meist die Mahngebühren und buchen dann einfach im nächsten Monat doppelt ab – und das eventuell sauer vom Taschengeld abgesparte Guthaben ist schnell wieder weg.

Weisen Sie Ihre Kinder also daraufhin, dass moderne Klingeltöne zwar eine schöne Sache sein können, aber nicht jeden Preis wert sind. Es gibt weitaus preiswertere Möglichkeiten, um seinen aktuellen Lieblingssong als Rufton auf dem Handy zu haben – informieren Sie sich!

Autor: netnut - Webseite



Kostenloses Girokonto

Montag 17 März 2008 @ 1:54 pm

Millionen von Bankkunden in Deutschland akzeptieren hohe Gebühren für ihr Girokonto. Dabei gibt es viele Banken, die eine Kontoführung komplett kostenfrei anbieten. Insbesondere solche Kunden, die nicht zwingend auf eine Filiale in ihrer Unmittelbaren Nähe angewiesen sind und so auch mit einer Direktbank leben könnten, verschenken oft erhebliche Einsparpotenziale.

Direktbanken unterhalten kein Filialnetz und sparen so einen erheblichen Teil der Kosten, die bei der Führung einer Bank sonst anfallen. Diese Ersparnis geben sie - getrieben von einem starken Wettbewerbsdruck – an ihre Kunden weiter. So entfallen bei einem günstigen Anbieter nicht nur die bei vielen Instituten üblichen Grundgebühren für die Kontoführung, sondern es wird seitens der Institute auch auf die Erhebung vieler nutzungsabhängiger Entgelte verzichtet. So können Überweisungen ausgeführt werden, ohne dass hohe Spesen das Budget belasten.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass nicht wenige Anbieter ein kostenloses Girokonto auch zusammen mit einer gebührenfreien Kreditkarte offerieren. So spart der Kunde nicht nur die Jahresgebühr, sondern kann im Idealfall mit der Karte auch an allen Geldautomaten rund um die Welt Bargeld beziehen – ohne entsprechende Kosten tragen zu müssen. Bei vielen Instituten ist es ansonsten üblich, für Barverfügungen an manchen Geldautomaten, die nicht zum eigenen Bankenverbund gehören, stattliche Spesen zu verlangen, die sich auf dem Kontoauszug schnell bemerkbar machen. Zwar läuft eine solche Abhebung mit der Visa oder Mastercard dann nicht direkt über das Girokonto, sondern zunächst über das dazugehörige Kreditkartenkonto, wenn man dort aber immer etwas Geld als Guthaben hat, kann auf diesem Wege tatsächlich weltweit absolut kostenlos Bargeld abgehoben werden.

Trotz dieser verlockenden Konditionen ist in jedem Fall von einem übereilten Wechsel zu einer beliebigen Direktbank abzuraten, da auch hier erhebliche Unterschiede im Hinblick auf Kosten und Leistungsumfang bestehen.

Kluge Verbraucher führen vor dem Wechsel der Bank eine Recherche nach einem günstigen Anbieter durch, der auch alle erforderlichen Leistungen anbietet. Ein solcher Vergleich von Anbietern lässt sich bequem vom heimischen PC aus anstellen, da sich eine große Anzahl von Internetseiten explizit diesem Thema widmet.

Haben Interessenten ein günstiges Angebot ausgemacht, steht dem Wechsel und den damit verbundenen Einsparungen nichts mehr im Wege.

Autor: netnut - Webseite



Das Abitur

Donnerstag 13 März 2008 @ 5:57 pm

Der Begriff Abitur kommt aus dem lateinischen und bedeutet die Reifeprüfung. Nach diesem auch Matura oder Maturität genannten Vorgang (allgemeine Hochschulreife) erhält ein Schüler der gymnasialen Oberstufe einen Abschluss, der Sie oder Ihn zum Hochschulstudium berechtigt. Mit dem Fach-Abitur wird nur ein Studium bestimmter Fächer an bestimmten Hochschulen ermöglicht. Das Abitur wurde in Deutschland erstmals im Jahre 1788 in Preußen an den humanistischen Gymnasien eingeführt. Das Abitur-Zeugnis enthält eine Beurteilung der Leistungen in der Abitur-Prüfung, in den Leistungs- und in den Grundkursen.

Es werden insgesamt die Ergebnisse (Noten) aus 22 Grund- und sechs Leistungskurse, eine Facharbeit (oder ähnlichen Nachweis) und das Abitur selbst (drei Fächer schriftlich und ggf. mündlich, ein viertes Fach nur mündlich) zusammengerechnet. Das Abitur gilt als bestanden, wenn von insgesamt 840 Punkten mindestens 280 Punkte erreicht werden. In den meisten Bundesländern wurde die Dauer des Schulbesuchs bis zum Abitur in den letzten Jahren von 13 auf 12 Jahre verkürzt.

Autor: admin - Webseite



Abfindung

Dienstag 11 März 2008 @ 11:12 am

Als Abfindung, auch Abgeltung oder Ablösung genannt versteht man im die Tilgung vermögensrechtlicher Ansprüche durch eine einmalige Leistung.

So kann beispielsweise Anstelle einer Rente nach Paragraf 843 BGB auch ein Abfindung als Schadensersatz verlangt werden. Auch in der Sozialversicherung kann der Anspruch auf laufende Leistungen abgefunden werden. Im Arbeitsrecht kommt es häufig zu Abfindungen nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und auf Grundlage eines Aufhebungsvertrages. Sie können aber auch generell im Sozialplan festgeschrieben werden. Abfindungen sind ferner bei Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nach den Paragrafen 9 und 10 des Kündigungsschutz-Gesetzes (KSchG) vorgesehen.

Das Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt vom 24. 12. 2003 hat einen neuen Abfindungs-Anspruch bei betriebsbedingter Kündigung eingeführt worden. Kündigt nun der Arbeitgeber wegen dringender betrieblicher Erfordernisse nach §1 Abs. 2 Satz 1 KSchG und erhebt der Arbeitnehmer bis zum Ablauf der Klagefrist keine Klage, so erlangt der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Abfindung.

Voraussetzung: Ein Hinweis des Arbeitgebers, dass die Kündigung auf dringende betriebliche Gründe gestützt wird.

Die Steuerfreiheit von Abfindungen wegen einer vom Arbeitgeber veranlassten oder gerichtlich ausgesprochenen Beendigung des Arbeitsverhältnisses wurde zum 1. 1. 2006 aufgehoben. Aus Grün­den des Vertrauensschutzes gilt die bisherige Regelung für vor dem 1. 1. 2006 entstandene Ansprüche auf Abfindungen jedoch weiter, wenn dem Arbeitnehmer die Abfindungs-Zahlung vor dem 1. 1. 2008 zufließt; ebenso bei vor dem 1. 1. 2006 erhobener Kündigungsschutzklage. Nach dieser Regelung sind Abfindungen zwischen 7 200 € und 11 000 € je nach Beschäftigungsdauer und Alter des Arbeitnehmers steuerfrei.

Autor: admin - Webseite



Der Aal

Dienstag 4 März 2008 @ 4:50 pm

Der Aal oder auch Aalfisch genannt heißt auf lateinisch: Anguillidae und ist ein räuberischer Knochenfische mit kleinen Schuppen und vielen Schleimzellen in der Haut. Aale ernähren sich von Mücken, Larven, Regenwürmern, Muscheln und kleinen Fischen.

Bekanntesten Arten der Flussaale sind der Europäische Aal (lat.: Anguilla anguilla) und der amerikanische Aal (Anguilla rostrata). Beide Arten leben zeitweise im Süßwasser, die Eiablage erfolgt aber in der Sargassosee.

Die nur wenige Millimeter großen, Weidenblatt ähnlichen Aal-Larven wandern, größer werdend, mit dem Florida- und Golfstrom nach Nord-West oder Nord-Ost. Die 1. Larven der europäischen Art erreichen nach etwa drei Jahren den Kontinentalsockel Europas. Die Larven verwandeln sich an den europäischen. Küsten unter Abnahme ihrer Länge in die durchsichtigen Glassaale. Diese Jungaale steigen zum großen Teil in die Flüsse auf.

Hier färben sie sich dunkler und gelangen durch die Binnengewässer in das Landesinnere. Die Männchen wachsen in 3-8 Jahren auf 40-50 cm. die Weibchen in 5-20 Jahren auf 100-150 cm heran.

Nach Erreichen eines bestimmten Reifegrades, Blank-Aal oder auch Silber-Aal genannt, stellen Aale die Nahrungsaufnahme ein und wandern wahrscheinlich in die Sargassosee zurück. Dort laichen sie ab und sterben. Die Wanderung der europäischen Fluss-Aale zurück in die Sargassosee konnte noch nicht inwandfrei nachgewiesen werden.

Der Aal ist ein beliebter Speisefisch. Aal-Blut enthält das Nervengift Ichthyotoxin, das durch Kochen oder Räuchern zerstört wird. Zum Aal-Fang dienen unter anderem Reusen und elektrische Fanggeräte: Aal-Gabeln sind strengstens verboten!

Der Bestand an Fluss Aalen in Europa ist heute noch potenziell gefährdet. Einige Ursachen unter vielen hierfür sind eine in den letzten Jahren nicht ausreichend nachhaltig ausgeübte Befischung, der die Gesundheit der Tiere schwächende Befall mit Parasiten, sowie die Verbauung der Flüsse. z.B. mit Wasserkraftwerken, in deren Turbinen die Tiere verenden.

In den letzten Jahren versucht die Fischereiwirtschaft zunehmend durch Aal-Leitern und Fischpässe (Fischwege) dem Aal Möglichkeiten zur Überwindung der Stauwehre in Flüssen zu geben.

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Aachen

Montag 3 März 2008 @ 2:06 pm

Aachen

Aachens Geschichte geht zurück bis ins erste Jahrhundert. Damals siedelten Kelten in Aachen. Nach der Eroberung durch die Römer wurde es, wegen seiner heißen (bis 74 °C) schwefelhaltigen Kochsalzquellen, zum Militärbad ausgebaut.

Der Name Aachen wurde im Jahre 765 erstmals schriftlich erwähnt. Die Stadt wurde unter Karl dem Großen ab 768 Mittelpunkt des Fränkischen Reiches. Im Jahre 769 wurde die Pfalz erstmals bezeugt, die Pfalzkapelle war von 936 bis 1531 Krönungsstätte der Römisch (»deutschen«) Könige. Im Jahr 1165 wurde Aachen mit großzügigen Privilegien ausgestattet, unter anderem das Markt- und Münzrecht und entwickelte sich schließlich zur Reichsstadt. Im Jahre 1794 wurde Aachen französisch, im Jahr 1815 preußisch. Das Bistum Aachen bestand von 1801-21 und wurde im Jahre 1930 als Suffraganbistum von Köln neu errichtet.

Der Kreis Aachen mit seinen 309 600 Einwohner liegt im Regierungs-Bezirk Köln in Nordrhein Westfalen und ist 547 Quadratkilometer groß. Die kreisfreie Stadt Aachen hat 256 500 Einwohner. International erlangte die Stadt Berühmtheit durch die Verleihung des Karlspreises.

Das beherrschende Bauwerk im Stadtbild ist der Aachener Dom (Münster), gebaut vom Baumeister Odo von Metz. Seinen Kern bildet die Pfalzkapelle, ein achteckiger Zentralbau (Oktogon) mit sechzehneckigem Umgang und Obergeschoss nach dem Vorbild byzantinischer Palastkirchen (um 800 geweiht).

Die Pfalzkapelle in Aachen gilt als bedeutendstes Denkmal Karolinger Baukunst. Sie ist Begräbnisstätte Karls des Großen und Kaiser Otto dem Dritten und besitzt den Status eines UNESCO-Weltkulturerbe.

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